Ob im Motorraum, im Lichtschacht oder mitten auf der Autobahn – auch 2025 haben Feuerwehr, Polizei, Zoll und aufmerksame Bürger mit viel Einsatzgefühl Tiere aus teils dramatischen Lagen befreit. Unsere dreiteilige Serie zeigt die bewegendsten Tierrettungen des Jahres 2025.
Polizei rettet Welpen vor aggressiven Kindern
Am 14. August 2025 nahm die Berliner Polizei einen
Hundewelpen in Obhut, der im Volkspark Jungfernheide von mehreren Kindern misshandelt worden war. Einsatzkräfte des Abschnitts 22 griffen ein und übergaben das
Tier dem Tierschutzverein Berlin. Der Welpe befindet sich nun in sicheren Händen und soll ein neues Zuhause bekommen.
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Das erschöpfte Reh erholte sich im Boot von den Strapazen. (Bildquelle: Wasserschutzpolizei Rostock)
Wasserschutzpolizei rettet erschöpftes Reh aus Hafenbecken
Am Dienstagmorgen, dem 1. Juli 2025, wurde ein erschöpftes Reh im Hafenbecken des Überseehafens Rostock entdeckt und von der Wasserschutzpolizei mit einem Schlauchboot gerettet. Das unterkühlte Tier wurde an Land dem Tierschutz übergeben und dort weiter versorgt.
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Die Katze hing im Schacht der Schleuse fest und miaute nach Hilfe. (Bildquelle: Feuerwehr Hünxe)
Am Donnerstagmorgen, dem 25. September 2025, wurde ein
Kater in der Schleusenkammer des Wesel-Datteln-Kanals in Hünxe entdeckt und durch die Feuerwehr aus einer eingeklemmten Lage gerettet. Das Tier hatte sich in einem Spalt zwischen Schleusenwand und Leiter verirrt und konnte sich nicht selbst befreien. Die Feuerwehr befreite den Kater unversehrt und übergab ihn nach Identifizierung durch Chip an seinen Besitzer.
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Das Kätzchen war unglaubliche 230 Kilometer im Radkasten mitgefahren. (Bildquelle: Feuerwehr Bochum)
Feuerwehr befreit Katze aus Radkasten
Am Abend des 16. Oktober 2025 entdeckte ein Autofahrer in Bochum-Wattenscheid eine Katze im hinteren Radkasten seines Fahrzeugs – sie war zuvor rund 230 Kilometer aus Hannover mitgefahren. Die Feuerwehr hob das Auto an, demontierte das Rad samt Verkleidung und befreite das
Kätzchen unversehrt. Dank eines Chips konnte das Tier identifiziert und zum Besitzer zurückgebracht werden.
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Der Labrador war beim Spielen in einen Steinbruch gestürzt. (Bildquelle: Feuerwehr Ratingen)
Ratingen – Feuerwehr rettet Labrador aus Steinbruch
Am Abend des 10. September 2025 stürzte ein junger Labrador beim Spielen im Naherholungsgebiet „Blauer See“ in Ratingen rund acht Meter tief in einen stillgelegten Steinbruch. Die Feuerwehr erreichte das auf einem Felsplateau festsitzende Tier mit Hilfe eines geliehenen Tretbootes und brachte es wohlbehalten zurück zur Halterin. Der
Hund blieb unverletzt und wurde anschließend tierärztlich untersucht.
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Wie der Hund in diese Lage kam ist bislang ungeklärt. (Bildquelle: Feuerwehr München)
Feuerwehr rettet herrenlosen Hund von Dach
Ein herrenloser Hund befand sich auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses in etwa acht Metern Höhe in der Keferloherstraße in München. Der Versuch, den Vierbeiner über die Drehleiter zu retten, blieb leider erfolglos. Mit viel Geduld und Leckerlis konnte der Hund durch das Dachfenster gerettet werden.
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