Nach dem Heimspiel des FC Schalke 04 gegen den FC Bayern München soll ein bislang unbekannter Mann einen 30-Jährigen vor einem Treppenhaus der Arena gewürgt haben. Andere Personen griffen ein und beendeten den Angriff. Die Polizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts.
Streit nach Schalke-Spiel eskaliert
Die Polizei Gelsenkirchen ermittelt nach einem versuchten Tötungsdelikt auf dem Gelände der Arena in Gelsenkirchen-Erle.
Am Samstag, 5. September 2026, war ein 30 Jahre alter Mann aus Siegen nach dem Heimspiel des FC Schalke 04 gegen den FC Bayern München gegen 21.25 Uhr mit einem bislang unbekannten Mann in Streit geraten.
Der Tatverdächtige soll den 30-Jährigen daraufhin vor dem Treppenhaus 6 gewürgt haben. Das Opfer aus Siegen verlor kurzzeitig das Bewusstsein verlor. Erst als andere umstehende Personen eingriffen, ließ er von dem Mann ab.
Anschließend zog die Gruppe um den Tatverdächtigen in Richtung Treppenhaus 4 weiter und hielt sich dort bei Feierlichkeiten auf.
Verletzungen erst am folgenden Tag festgestellt
Die Gruppe um den 30-Jährigen ging anschließend nach Hause. Weder die Polizei noch der Rettungsdienst wurden vor Ort über den Vorfall informiert.
Wegen Schmerzen suchte der 30-Jährige am folgenden Tag ein Krankenhaus auf. Dort wurden bei ihm Verletzungen festgestellt, die mutmaßlich durch den Angriff entstanden waren.
Am Montag, 7. September 2026, erstattete der Mann schließlich auf einer Polizeiwache in Duisburg Anzeige.
Mordkommission fahndet nach Tatverdächtigem
Die Polizei Gelsenkirchen richtete eine Mordkommission ein. Die Ermittler fahnden mit einem Phantombild sowie Bildern aus einem Handyvideo nach dem bislang unbekannten Tatverdächtigen.
Der gesuchte Mann soll am Tatabend ein Schalke-Trikot mit der Rückennummer 8 getragen haben.
Die Ermittlungen wegen des versuchten Tötungsdelikts dauern an.
Quelle der Polizeinachricht: Polizei Gelsenkirchen und Staatsanwaltschaft Essen