Essen – Massenkarambolage mit 19 Fahrzeuge auf A42
Essen – Massenkarambolage mit 19 Fahrzeuge auf A42
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Insgesamt 19 Fahrzeuge waren in den Massen-Unfall verwickelt. (Bildquelle: Feuerwehr Essen)
Bei einer Massenkarambolage auf der A42 bei Essen sind am Montagmorgen 19 Fahrzeuge zusammengestoßen. Vier Personen wurden verletzt, eine davon schwer. Die Feuerwehr war stundenlang im Großeinsatz – auch ein Bus zur Betreuung Betroffener wurde eingesetzt.
Am frühen Montagmorgen (19. Januar 2026) kam es gegen 5:20 Uhr auf der A42 bei Essen zwischen dem Kreuz Essen-Nord und der Anschlussstelle Bottrop-Süd zu einer Massenkarambolage.
Auf der Brücke über den Rhein-Herne-Kanal kollidierten 19 Fahrzeuge. Insgesamt 25 Menschen waren unmittelbar betroffen, vier davon wurden verletzt – eine Person schwer. Die Verletzten wurden vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Eine Person war in ihrem Auto eingeschlossen und wurde durch das Öffnen der Heckklappe befreit. Weitere Betroffene blieben unverletzt, waren aber durch Kälte beeinträchtigt.
Die Feuerwehr richtete eine Betreuungsstelle ein, organisierte einen Bus als geschützten Aufenthaltsraum und forderte zusätzliche Kräfte des DRK an.
Kurz nach Beginn des Einsatzes wurde ein weiterer Unfall gemeldet, wodurch zwei Einsatzabschnitte eingerichtet wurden.
Die Feuerwehr Bottrop übernahm die Versorgung der zweiten Unfallstelle in Fahrtrichtung Dortmund. Die Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften aus Essen und Bottrop verlief laut Feuerwehr reibungslos.
Die Anfahrt zur Einsatzstelle gestaltete sich aufgrund einer Baustelle und eines schnell wachsenden Rückstaus schwierig. Großfahrzeuge kamen teilweise nicht mehr durch.
In einem Fall unterstützte ein Autofahrer spontan eine Einsatzkraft, indem er sie mit seinem Pkw zur Unfallstelle brachte – die Feuerwehr sprach dem Helfer ausdrücklich ihren Dank aus.
Zur Entlastung wurden bauliche Trennungen geöffnet, um weitere Einsatzfahrzeuge zur Unfallstelle zu leiten. Die Polizei geht nach ersten Erkenntnissen von glatter Fahrbahn als Unfallursache aus.
Überfrierende Nässe auf der Brücke könnte zur Massenkarambolage geführt haben. Die abschließenden Ermittlungen übernimmt die Autobahnpolizei Düsseldorf.
Die A42 war im betroffenen Abschnitt zeitweise in beide Richtungen gesperrt. Die Feuerwehr war über mehrere Stunden mit einem Großaufgebot im Einsatz.