Bärnau – Mutmaßlich illegaler Tiertransport an Grenze entdeckt
Bärnau – Mutmaßlich illegaler Tiertransport an Grenze entdeckt
09.01.2026 | 10:53
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Für eine Teil der Tiere konnten keine Papiere vorgelegt werden. (Bildquelle: Bundespolizeidirektion München)
Am Abend des 08.01.2026 stoppte die Bundespolizei bei einer Kontrolle in Bärnau (BY) einen Transporter mit 17 Tieren. Mehrere Hunde und Katzen hatten keine gültigen Papiere. Ein Ermittlungsverfahren wegen möglicher Tierschutzverstöße wurde eingeleitet.
Am 08.01.2026 entdeckten Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus bei einer Grenzkontrolle in Bärnau einen verdächtigen Tiertransport.
In einem Pkw, in dem sich zwei ukrainische Staatsangehörige im Alter von 28 und 34 Jahren befanden, wurden auf der Ladefläche zahlreiche lebende Tiere festgestellt.

Zwölf Hunde fanden die Zollbeamten im Transporter. (Bildquelle: Bundespolizeidirektion München)
Für einen Teil der Tiere lagen ukrainische Heimtierausweise vor, für mehrere weitere jedoch keine gültigen Dokumente.
Im Fahrzeuginneren fanden die Beamten außerdem vorausgefüllte und blanko Heimtierausweise, Labortestunterlagen, leere Impfdosen und Spritzen.
Die Frauen konnten für mehrere Tiere keine für den Grenzübertritt nach Deutschland erforderlichen Papiere vorlegen. Ob die vorgelegten Ausweise echt sind und den Tieren eindeutig zugeordnet werden können, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.

Insgesamt fünf Katzen befanden sich in Boxen. (Bildquelle: Bundespolizeidirektion München)
Die Bundespolizei verständigte das zuständige Veterinäramt des Landkreises Tirschenreuth. Ein Amtstierarzt begutachtete die Tiere noch vor Ort.
Die Bundespolizeiinspektion Waidhaus hat ein Ermittlungsverfahren wegen möglicher Verstöße gegen das Tierschutz- und Tierseuchenrecht eingeleitet.
Sollte sich der Verdacht bestätigen, werden die betroffenen Tiere in die Obhut eines Tierheims übergeben.
Quelle der Polizeinachricht: Bundespolizeidirektion München