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Reichenau – Feuerwehr rettet verletzten Schwan von Bahngleis

Reichenau – Feuerwehr rettet verletzten Schwan von Bahngleis

23.01.2026 | 10:45

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Reichenau – Feuerwehr rettet verletzten Schwan von Bahngleis

Der Schwan ließ sich widerstandlos retten. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Reichenau)

Am Dienstagvormittag, 20.01.2026, rettete die Feuerwehr Reichenau einen verletzten Schwan von einem Bahndamm bei Reichenau-Lindenbühl. Das Tier wurde versorgt und anschließend wieder in die Freiheit entlassen.

Lokführer der Seehas-Strecke entdeckten am Dienstagmorgen, 20.01.2026, direkt neben den Bahngleisen der Bahnstrecke zwischen Reichenau und Hegne, im Bereich Stiegelegasse, Reichenau-Lindenbühl, einen Schwan.
Dieser war offensichtlich verletzt. Daraufhin wurde die Bahnstrecke gesperrt und die Feuerwehr wurde um Hilfe gerufen.
Die Integrierte Leitstelle Konstanz alarmierte die Freiwillige Feuerwehr Reichenau um 09:14 Uhr per Meldeempfänger zum Technischen Hilfeleistungseinsatz Tierrettung.
Kräfte der Bundespolizei leiteten die Feuerwehr auf der Anfahrt zur Gemeindeverbindungsstraße kurz vor der Stiegelengasse.
Reichenau – Feuerwehr rettet verletzten Schwan von Bahngleis

Der Bahnverkehr wurde für die Rettung des Schwanes gestoppt. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Reichenau)

Um von der Straße zu dem betroffenen Bereich vorzudringen, schaffte sich die Feuerwehr zunächst mit der vierteiligen Steckleiter Zugang über den Schutzzaun zum Bahndamm.
Der Schwan konnte von der Feuerwehr eingefangen und in einer Wolldecke sicher verwahrt aus dem Gefahrenbereich gebracht werden. Es handelte sich um eine leichte Verletzung am Flügel.
Reichenau – Feuerwehr rettet verletzten Schwan von Bahngleis

Der Schwan hatte eine leichte Flügelverletzung. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Reichenau)

Anschließend wurde der Schwan auf die Insel Reichenau gebracht und neben dem Schilfgürtel im Bereich Fährenhorn wieder in die Freiheit ins Wasser entlassen. Das Tier paddelte anschließend selbstständig in Richtung Seemitte davon, wo sich bereits weitere Schwäne aufhielten.
Unter der Leitung von Kommandant Alexander Peters waren zehn Einsatzkräfte mit einem Löschfahrzeug LF 10 und einem Mannschaftstransportwagen im Einsatz. Mit vor Ort waren zudem Kräfte der Bundespolizei.
Quelle der Polizeinachricht: Freiwillige Feuerwehr Reichenau

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